Mein Weg zu "Schüddel de Büx"



susibDanaJulia-MariePatrickHolgerChristineJaqulinePhilippDörteJulia
- 2006 -
SusiMarenIreenRicarda

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"Volkstanz. Als 16-jährige heut zu Tage wohl ein ungewöhnliches Hobby. Seit 10 Jahren mach ich das, da werden die Augen der Zuhörer meist noch größer.
Ende 1994, endlich in der Schule, man ist noch stolz drauf. Ich kann mich noch gut erinnern, wie meine Klassenlehrerin herein kommt und fragt, ob wir nicht an einem Volkstanzkurs teilnehmen wollen. Fast alle waren da, doch von Probe zu Probe, wurden es weniger. Volkstanz hat keine Popularität und wird als langweilig eingestuft. Fünf Jahre habe ich in Hanshagen (Dorf nahe Greifswald) getanzt. Es war eine schöne Zeit, doch da wir immer weniger waren, hatten wir es schwierig. Ich wollte nicht wechseln, stand kurz vor dem Austritt, ich kenn doch in Greifswald keinen! Schließlich hab ich es auf einen Versuch ankommen lassen und bin glücklich darüber. Seitdem macht das Tanzen immer mehr Spaß, vor allem die Fahrten. Man sieht andere Länder, trifft andere Tänzer und feiert. Das Treffen mit unseren Partnergruppen ist immer ein emotionaler Höhepunkt, den ich nicht vermissen will.
Heute ist das Tanzen für mich mehr als ein Hobby, es ist mein Ausgleich zum Stress und treff viele Freunde. Man spürt den festen Gruppenzusammenhalt und jeder ist herzlich willkommen. Kurz gesagt, im Tanzen findet man Freunde, sieht einen Teil der Welt und tut etwas für die pommersche Kultur, der es auch nicht immer leicht fällt. Wenn mich heute jemand fragt, warum ich noch tanze, dann sage ich, dass ich ohne einen großen Sonnenstrahl meines Lebens verliere."

Ireen K., 2004



"Belgien, Litauen, Polen, Niederlande, Italien, Lettland... das sind die Länder, mit denen ich mit der Tanzgruppe schon war. Und soviel wie man rumkommt, lernt man auch neue Kulturen und Menschen kennen.
Angefangen mit dem Tanzen habe ich 1993, mit gerade mal 5 Jahren, im Kindergarten. Dort wurde der Volkstanz als Freizeitbeschäftigung angeboten, die ich auch noch dort weitermachte, als ich in den Hort ging. Irgendwann wechselte ich dann zu der größeren Truppe ins Schülerfreizeitzentrum und kurz danach ins Labyrinth. Schon immer war das Tanzen ein guter Ausgleich zu dem stressigen Schuhlalltag und so anstrengend die vielen Fahrten hintereinander doch manchmal sind, überwiegt trotzdem noch der Spaß. Und die Freundschaften, die dabei geschlossen werden, können sogar über die teilweise weite Entfernung bis Polen aufrecht erhalten werden. Man lernt Ausdauer und Ergeiz zu entwickeln und der Gruppenzusammenhalt gibt zusätzlich Kraft.
Auch wenn viele denken, Volkstanz sei nur etwas für alte Leute, bereitet es uns viel Freude die alten Bräuche und Traditionen zu erhalten, Tänze zu lernen und sie erneut anderen beizubringen. es macht Spaß, zu sehen, wenn den Leuten unser Programm gefällt und dass sie Freude daran haben. Es ist einfach ein Stück Kultur unseres Landes, was nicht in Vergessenheit geraten sollte. Ohne das Tanzen würde mir etwas im Leben fehlen..."

Dana P., 2004






"1997 war ich in der 2. Klasse der E.M.Arndt Schule in Greifswald.
Herr Hartmann lud interessierte Kinder in die Aula der schule ein. Er erzählte uns von den Tänzen, Trachten und Auftritten. Meine damalige Freundin Christine und ich, wir gingen von nun an zu den Proben ins Schülerfreizeitzentrum. Wir lernten und übten jede Woche.
Herr Hartmann war ein strenger Lehrer - manchmal hatte ich überhaupt keine Lust!!!!
Bald kamen die ersten Auftritt- ich war mächtig aufgeregt, aber es war auch toll. Meine Mutter und auch meine Großeltern waren stolz.
Es macht bis heute noch Spaß.
Wir lernen stets neue Tänze, verreisen viel und ich habe tolle Freunde in der Tanzgruppe.

Ich bin jetzt 8 Jahre dabei und es macht immer noch sehr viel Spaß."

Julia, 2005 (Mitglied bis Ende 2006)






"Mein Weg in die Tanzgruppe war mehr Zufall als alles andere. Und diesem Zufall bin ich heute noch sehr dankbar. Heute wüsste ich einfach nicht mehr was ich ohne das Tanzen und vor allem ohne die Gruppe machen würde.
Die Tanzgruppe ist mit den Jahren für mich wie eine zweite Familie geworden.
Ich tanze nun schon seit 8 Jahren, in denen ich mit der Gruppe eine Menge erlebt habe. Wir haben zusammen gelacht, aber auch geweint.
Bei meiner ersten Auslandsreise war ich super aufgeregt, ich wusste einfach nicht was auf mich zukam, ich war erst 10 Jahre alt und grade mal ein halbes Jahr bei der Tanzgruppe dabei. Es ging nach Schweden zu den Hansetagen, eine Reise, die ich nie vergessen werde - es war einfach traumhaft. Von da an wusste ich, dass ich das Tanzen nie wieder aufgeben will.
Mit den Jahren bin ich immer mehr in die Gruppe rein gewachsen, der Spaß und die Freunde wurden immer größer.
In den ganzen Jahren die ich jetzt schon tanze, lernte ich eine Menge neuer Menschen kennen und sah schon viel von der Welt. Mein größtes Highlight war die Europiade in Sardinien vor 2 Jahren - ein riesen Tanzfestival mit tausenden von Tänzern und Zuschauern. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, das man gar nicht in Worten ausdrücken kann, man muss es einfach live miterleben.

Auf diesem Wege - wenn ihr Lust habt - schaut doch einfach mal bei uns rein, wir freuen uns immer über neue Tanzmitglieder."

Eure Suse, 2005






"Vor ungefähr 11 Jahren, da war ich in der 1. Klasse, kam meine Klassenlehrerin und fragte, ob nicht ein paar von uns Lust hätten in eine Tanzgruppe zu gehen. Klar, wenn ich ehrlich bin, war es am Anfang ein wenig komisch, doch ich bin öfter hingegangen und nach einigen Proben habe ich gemerkt, dass es sehr viel Spaß macht und ich bin bis heute geblieben. Während dieser langen Zeit habe ich zuerst als Mädchen und dann als Junge getanzt. Wenn ich so zurück denke, war es schon sehr witzig, als ich zum ersten Mal meine Tracht anziehen durfte, denn das Verkleiden hat mir schon immer viel Spaß gemacht.
Mein erster Auftritt war auch sehr schön, zwar war ich ganz schön aufgeregt, doch das legte sich, als ich merkte, dass das Publikum begeistert war. Meine erste große Fahrt war nach Duderstadt, zu dieser Zeit tanzte ich noch in der Hanshägener Tanzgruppe. Im Jahre 1999 bin ich dann in die Greifswalder Tanzgruppe gewechselt, denn aus der anderen sind zu viele ausgestiegen, doch ich wollte unbedingt weitermachen. Danach kamen viele schöne Fahrten, wo ich viele tolle Menschen kennen gelernt habe, wie bei der Europiade in Riga, wo ich einen sehr netten Iren kennen gelernt habe. Aber nicht nur diese Bekanntschaft war gut. Eigentlich hatte mich dort alles fasziniert. Der Auftritt in diesem riesigen Stadion mit den vielen Menschen. Doch es gab auch viele andere schöne Fahrten, wie die nach Polen, Litauen, Belgien, Sardinien, aber auch die Fahrten innerhalb von Deutschland waren sehr interessant und lehrreich.
Ich werde wohl nie vergessen, wie es war, als wir zur Europiade auf Sardinien gefahren sind, denn auch dort hatten wir einen schönen Auftritt in einem riesigen Stadion und außerdem war das Schwimmen im Mittelmeer auch nicht zu vergessen.
Natürlich gab es auch Zeiten, wo ich gesagt habe, ich will nicht mehr, doch ich wurde immer wieder auf den richtigen Weg geführt und bin noch immer in der Tanzgruppe und das Tanzen macht mir sehr viel Spaß. Heute kann ich mir nicht mehr vorstellen ohne tanzen zu existieren, denn es macht einen großen Teil meines Lebens aus. Außerdem habe ich hier viele tolle Menschen kennen gelernt, die ich heute zu meinen Freunden zählen kann."

Jana B., 2005






"Ich bin
durch eine Schulfreundin zum Tanzen gekommen. Damals suchten sie noch Jungs. Nach den ersten 2 bis 3 Stunden war für mich klar, dass das voll Spaß macht.
Seitdem sind fast 2 Jahre vergangen und es macht immer noch total viel Spaß!"

Philipp, 2005





"1998 ging Alfred Hartmann durch die Schulen und stellte die Tanzgruppe vor. Mein Bruder schaute sich eine Probe an und es gefiel ihm sehr gut. Er machte bis 2000 mit und als er die Tanzgruppe verließ fing ich mit dem Training an. Mittlerweile bin ich seit 5 Jahren dabei und es macht mir immer noch sehr viel Spaß! Was mir persönlich am besten gefällt sind die Fahrten, aber natürlich auch die Auftritte. Ich sehe durch die Fahrten viel von der Welt. Ich freue mich jedes Mal sehr darauf. Ich habe vor, auch die nächsten Jahre weiterzutanzen und die Welt zu erkunden.
Die nächste Fahrt steht schon wieder an, ich freu mich."

Julia-Marie, 2005







"Zuerst habe ich es mit Ballett versucht, doch das war nicht mein Ding.
In der 3. Klasse hat mir dann meine Freundin Julia von der Tanzgruppe erzählt. Ich bin mit ihr zusammen zur Probestunde gegangen. Am Anfang war es sehr anstrengend, doch dann hat es mir immer mehr Spaß gemacht.
Jetzt bin ich schon seit ca. 6 Jahren dabei und es macht noch Spaß, gemeinsam mit den Anderen, neue Tänze zu lernen."

Christine, 2005







"Es war im Sommer 1999, ich war 8 Jahre alt und in der 3. Klasse. Die Tanzgruppe hatte gerade einen auftritt im Laby zum Kinderfest. Ich habe versucht einige Schritte nach zumachen, weil es mir gefiel und ich meinte es wäre doch toll in so einer Gruppe zu sein. Da nahm mich Frau Bethe, sie arbeitet im Lady, und ging mit mir zu Herrn Hartmann, ich stellte mich vor und fragt, ob ich nicht Mitglied in der Tanzgruppe sein kann. Herr Hartmann sagte ja und erzählte mir ein bisschen über die Tanzgruppe und das dass Training am Mittwoch im Lady im Sportraum ist. Später lief ich nach Hause und erzählte meiner Mama von der Tanzgruppe und das ich gern Mitglied werden möchte. Sie meinte nur das ich mal zum Training gehen soll und ich war da. Ich hatte zwar meine Sportsachen vergessen, aber es war toll. Ich erzählte meiner Mama, wie toll ich es fand und sie meinte, wenn es mir so gefalle, dann sollte ich Mitglied werden und ich wurde es auch. Und ich bin jetzt schon seit 6 Jahren dabei."

Ricarda, 2005







"Ich bin jetzt seit 6 1/2 Jahren dabei. Damals hat mich mein Kumpel öfter mal mitgenommen. Als ich dann wieder mal bei meinem Kumpel mitgekommen bin, hat Herr Hartmann gemeint, ich soll doch einfach mal mittanzen. Tja und kurze Zeit später, am 18.03.1999 bin ich dann beigetreten. Und seit damals bin ich jetzt dabei und habe richtig viel Spaß beim Tanzen. Natürlich gab es auch mal Zeiten in denen ich am liebsten ausgetreten wäre, aber dann denke ich an die Fahrten zurück, die wir schon erlebt haben. Jetzt macht mir Tanzen immer noch wahnsinnig Spaß und ich habe viele Freunde gefunden und das nicht in einer Tanzgruppe sondern auch in Tanzgruppen von Polen."

Patrick, 2005








"Ich bin jetzt ungefähr ein Jahr in der Tanzgruppe. Es war schon ein Zufall, dass ich zum Tanzen kam. Meine Tochter tanzt in einer der Nachwuchsgruppen, ich habe mir ein paar Mal bei ihr das Training angesehen und dabei gemerkt, das es auch was für mich wäre. Durch eine Schnupperstunde beim Erwachsenentraining hab ich schnell festgestellt, dass ich das öfter und für eine lange Zeit machen möchte. Kurz danach fing ich dann auch an in der Jugendgruppe mitzutanzen. Ich bin so froh, dass es diesen Zufall gegeben hat, ohne ihn hätte ich nicht so tolle Menschen kennen gelernt und Freunde dazu gewonnen. Ein Leben ohne Tanzen kann ich mir nicht mehr vorstellen. Auch als Mutter kann man so ein schönes Hobby haben."

Nicole, 2007








"Ich bin durch meine Oma in die Tanzgruppe gekommen.Sie hat noch vor 6-7 Jahren im Schülerfreizeitzentrum gearbeitet und war dort mit Alfred Hartmann befreundet. Er fragte sie ob ich nicht mit machen möchte und es hat sehr Spaß gemacht. Seit 9 1/2 Jahren bin ich nun schon dabei und es breitet mir immer noch viel Freude. "

Susi, 2007








"Hätte mir jemand als Kind gesagt, dass ich einmal tanzen werde und mir dies auch noch Freude bereitet, so hätte ich ihm oder ihr wohl einen Vogel gezeigt. Viel lieber verprügelte ich Jungs oder kletterte auf Bäume.
Doch kurz nach unserem Umzug von Nähe Rostock nach Nähe Ribnitz-Damgarten schleppte meine werte Mutter meinen Bruder und mich zum Training der Kindergruppe des "Mecklenburg-Pommeraner Folkloreensemble(s) Richard-Wossidlo Ribnitz-Damgarten e.V.". Mein Bruder sollte dort anfangen, weil das Ensemble neben der Kulturpflege auch bekannt ist für das Vermitteln von Disziplin, Verantwortung und Teamgeist- alles was mein Bruder dringend brauchte. Jedoch nicht mein Bruderherz sondern ich bleib.
Von November 1992 bis Oktober 2004 wandelte ich 2x die Woche im Trainingsdress durch den Ballettsaal und an unzähligen Wochenenden in kostbaren Trachten über die Bühne. Sechs Jahre lang genoss ich den Klassischunterricht der erwürdigen Hanni Schäfer.
2004 fand alles ein jähes Ende- Studium in Greifswald. Hippelig und unausgelastet fand ich im Februar 2005 den Weg in den Trainingsraum von "Schüddel de Büx". Seitdem pflege ich hier meinen akademischen Ausgleich."

Maren, 2007


















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